Warum „Beinwell“ seinen Namen zurecht trägt

Kräuterwanderung mit Sieglinde Seipel-Groß in Gründau

GRÜNDAU. Regen Zulauf verzeichnet eine Kräuterwanderung über die heimischen Felder und Wiesen, zu der der Obst- und Gartenbauverein MittelGründau eingeladen hatte. Sieglinde Seipel-Groß entführte die Teilnehmer in die wundersame Welt wildwachsender Heilkräuter und längst in Vergessenheit geratener, essbarer Pflanzen. Die gelernte Physiotherapeutin, die sich in einem einjährigen Lehrgang die Geheimnisse der Phytologie (Pflanzenheilkunde) erschloss, durchstreifte mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern naturbelassene Wiesen und berichtete von Ernte, An- und Verwendung der Kräuter.

Bild oben: Sieglinde Seipel-Groß mit interessierten Teilnehmerinnen der Kräuterwanderung.


Dabei wurde viel Interessantes über die Heilkraft und die Reichhaltigkeit an Vitaminen und Mineralien der Pflanzen vor der eigenen Haustür beleuchtet.Während des Spaziergangs wurden Kräuter gesammelt und aufgrund ihrer Beschaffenheit in essbar und nicht essbar eingeteilt. Auch erklärte Sieglinde Seipel-Groß die Wichtigkeit bezüglich der ganzheitlichen Heilung mit den natürlichen Hilfsmitteln. die uns die Natur schon seit Jahrhunderten zur Verfügung stellt. Leider sind viele wichtige Informationen, die sich unsere Vorfahren iiber die Heilkraft einiger heimischer Kräuter zunutze gemacht hatten, heute in Vergessenheit geraten.

Die Hobby Phytologin zupfte immer wieder Pflanzen, erzählte vom Gänselingerkraut (krampflösend), Sauerampfer (Vitamin C-reich). Schafgarbe (früher Mutterkraut genannt und bei Frauenleiden eingesetzt). und Beinwell — letztes etwa ein bewährtes Mittel für Umschläge, die auch bei hartnäckigen Beschwerden helfen können. Nach der Kräuterwanderung wurde ein Teil der gesammelten Kräuter in der Küche des Hundevereinsheimes zu einer leckeren Suppe verarbeitet.

 

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