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	<title>Obstbaumschnitt &#8211; 1. OGV Mittel-Gründau</title>
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	<title>Obstbaumschnitt &#8211; 1. OGV Mittel-Gründau</title>
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		<title>Obstbaumschnitt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 20:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Obstbaumschnitt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer seinen Obstbaum schneidet, sollte sich mit folgenden Fachbegriffen vertraut machen: Die Krone eines Baumes besteht aus: Ästen: stärkere Holzteile; die Krone sollte drei bis vier Leitäste haben Zweigen: drei bis vier Jahre alte Triebe; ungefähr daumendick Trieben: einjährige und zweijährige Jungtriebe: diesjährige und &#8230; <a href="https://ogv-mittelgruendau.de/2009/02/07/obstbaumschnitt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer seinen Obstbaum schneidet, sollte sich mit folgenden Fachbegriffen vertraut machen: Die Krone eines Baumes besteht aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ästen:</strong> stärkere Holzteile; die Krone sollte drei bis vier Leitäste haben</li>
<li><strong>Zweigen:</strong> drei bis vier Jahre alte Triebe; ungefähr daumendick</li>
<li><strong>Trieben:</strong> einjährige und zweijährige</li>
<li><strong>Jungtriebe:</strong> diesjährige und sich noch im Wachstum befindende Triebe</li>
<li><strong>Wasserschosse:</strong> aufrechte, geile Triebe im schattigen Bereich der Krone</li>
<li><strong>Ständer/Reiter:</strong> aufrechte Triebe aus den gut belichteten Kronenbereichen</li>
<li><strong>Neutrieb:</strong> alle Triebe eines Jahres; Anzeige der Wuchskraft des Baumes</li>
<li><strong>Astring:</strong> deutlicher Wulst an der Entstehungsstelle eines Triebes, Zweiges oder Astes</li>
</ul>
<p><span id="more-144"></span></p>



<p>Außerdem gilt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Schnitt von Obstgehölzen steigert nicht unbedingt den Gesamtertrag, sondern verhindert überreiche, den Baum erschöpfende Ernten (vor allem bei Kernobst).</li>
<li>Überreiche Ernten gehen auf Kosten der Blütenknospen für das nächste Jahr. Der Baum würde ohne regelmäßigen Schnitt lediglich alle zwei Jahre tragen (so genannte Alternanz).</li>
<li>Die Bildung von neuen Trieben erfolgt sowohl im Frühjahr wie auch im Sommer (Johannistrieb).</li>
<li>Im Spätsommer und Herbst werden Blütenanlagen für das nächste Jahr an jungen Trieben gebildet (wenn sie viel Licht bekommen und waagerecht wachsen).</li>
<li>(Erziehungs-)Schnitt beschleunigt den Übergang von der Jugendphase zur Ertragsphase.<br /><br /></li>
<li><strong>Winterschnitt:</strong><br /><br />
<ol type="a">
<li>Das Geäst ist gut überschaubar und kann (vom Laien) einfacher bearbeitet werden.</li>
<li>Schnitt bei völliger Winterruhe regt das Wachstum eines Obstgehölzes an und damit die Verjüngung – um so mehr, je mehr entfernt wurde.</li>
<li>Schnitt im Spätwinter bremst eher das Wachstum – um so mehr, je später er erfolgt (Anschwellen der Knospen).</li>
<li>Nicht bei Temperaturen unter minus 4 Grad Celsius schneiden.</li>
</ol>
<br /><br /></li>
<li><strong>Sommerschnitt:</strong><br /><br />
<ol type="a">
<li>Schnittwunden verheilen besser als im Winter.</li>
<li>Bremst das Wachstum des Baumes.</li>
<li>Fördert die Bildung von kräftigen Blütenknospen.</li>
<li>Das verbliebene Geäst entwickelt sich besonders gut.</li>
<li>Fördert die Größe der verbliebenen Früchte und deren Färbung.</li>
<li>Ist unerlässlich nach vorangegangenem Winterschnitt, denn die Gehölze treiben stark aus.</li>
<li>Beim Triebreißen mit der Hand wird das entfernt, was im gleichen Jahr (nach dem Winterschnitt) gewachsen ist.</li>
<li>Reißen geht schneller als Schneiden und entfernt auch schlafende Augen an der Basis.</li>
<li>Zeitpunkt für Triebreißen ist Juni/Juli, ältere Triebe im Juli/August schneiden.</li>
</ol>
<br /><br /></li>
<li>Schnitt von älteren Ästen: nicht einfach nur einkürzen, sondern an einem Seitentrieb auf einen jüngeren Ast hin „ableiten“.</li>
<li>Richtige Scherenstellung an jungen, einzukürzenden Trieben: dicht über einem Auge mit leichter Neigung nach unten vom Auge weg.</li>
<li>Richtige Scheren- beziehungsweise Sägestellung an älteren Ästen: dicht am Astring mit leichter Neigung; keine Zapfen stehen lassen. Sägeanschnitt zunächst kurz von unten verhindert das Einreißen am verbleibenden Teil.</li>
</ol>
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